Cost Averaging
Eine Anlagestrategie, bei der regelmäßig gleich hohe Beträge investiert werden
Definition:
Cost Averaging, auch Durchschnittskosteneffekt genannt, beschreibt eine Strategie, bei der Anleger in festen Abständen immer denselben Geldbetrag investieren. Dadurch werden bei hohen Kursen automatisch weniger Anteile und bei niedrigen Kursen mehr Anteile gekauft. Auf lange Sicht kann so ein günstigerer durchschnittlicher Einstiegspreis entstehen.
Formel:
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Beispiel:
Ein Anleger investiert jeden Monat 100 Euro in einen ETF. Steht der Kurs bei 50 Euro, kauft er 2 Anteile. Fällt der Kurs auf 25 Euro, erhält er für denselben Betrag 4 Anteile. So sinkt der durchschnittliche Kaufpreis über die Zeit, wenn zwischenzeitlich auch niedrigere Kurse genutzt werden.
Merksatz:
Beim Cost Averaging investierst du regelmäßig denselben Betrag und nutzt so automatisch hohe und niedrige Kurse.
Häufiges Missverständniss:
Oft wird gedacht, Cost Averaging sei immer die renditestärkste Strategie. Tatsächlich ist eine sofortige Einmalanlage statistisch oft vorteilhafter, wenn das Kapital bereits verfügbar ist. Cost Averaging hilft aber vielen Anlegern, diszipliniert und emotionsfrei zu investieren.