top of page

Regelbasiertes Investieren

Investieren nach festen Kriterien statt nach Bauchgefühl

Definition:

Regelbasiertes Investieren bedeutet, dass Anlageentscheidungen anhand klar definierter Regeln getroffen werden. Diese Regeln können sich zum Beispiel auf Bewertung, Risiko, Trend, Diversifikation oder den Kauf- und Verkaufszeitpunkt beziehen. Ziel ist es, Emotionen aus dem Investmentprozess zu reduzieren und Entscheidungen systematisch und nachvollziehbar zu treffen.

Formel:

-

Beispiel:

Ein Anleger legt fest, dass er jeden Monat automatisch in einen ETF investiert, sein Portfolio einmal pro Quartal rebalanciert und keine Einzelaktie kauft, die mehr als 10 Prozent des Gesamtportfolios ausmacht. Seine Entscheidungen folgen also einem festen System statt spontanen Marktmeinungen.

Merksatz:

Regelbasiertes Investieren heißt: erst die Strategie festlegen, dann konsequent danach handeln.

Häufiges Missverständniss:

Oft wird gedacht, regelbasiertes Investieren sei automatisch starr oder immer besser als aktives Entscheiden. Tatsächlich hängt der Erfolg stark davon ab, wie sinnvoll die Regeln gewählt sind und ob sie langfristig diszipliniert umgesetzt werden.

Verwandte Begriffe:

bottom of page