Eugene F. Fama
Finanzökonom und wichtigster Vertreter der Effizienzmarkthypothese
Definition:
Eugene F. Fama ist ein US-amerikanischer Ökonom und Professor an der University of Chicago Booth School of Business. Er gilt als einer der einflussreichsten Finanzforscher der modernen Zeit und wird oft als „Vater der modernen Finanzökonomie“ bezeichnet. Besonders bekannt ist er für seine Arbeiten zur Effizienzmarkthypothese und zum Zusammenhang von Risiko und erwarteter Rendite.
Formel:
Keine feste Standardformel, aber sein Ansatz lässt sich so zusammenfassen:
Alle verfügbaren Informationen stecken bereits in den Marktpreisen = Effizienzmarkthypothese
Beispiel:
Fama argumentierte, dass es sehr schwer ist, den Markt dauerhaft zu schlagen, wenn Aktienkurse verfügbare Informationen schnell verarbeiten. Genau diese Idee wurde zum Kern der Effizienzmarkthypothese und prägte auch die Diskussion über Indexfonds und passives Investieren.
Merksatz:
Eugene Fama steht für die Idee, dass Finanzmärkte Informationen sehr schnell in Preise einarbeiten.
Häufiges Missverständniss:
Oft wird gedacht, Fama habe behauptet, Märkte seien immer perfekt oder völlig fehlerfrei. Tatsächlich ist seine Kernaussage präziser: Marktpreise reflektieren verfügbare Informationen sehr gut, auch wenn das in der Realität nicht bedeutet, dass es niemals Übertreibungen oder Fehlbewertungen geben kann.