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Altman Z-Score

Eine Kennzahl zur Einschätzung des Insolvenzrisikos eines Unternehmens

Definition:

Der Altman Z-Score ist eine Finanzkennzahl, mit der das Insolvenzrisiko eines Unternehmens eingeschätzt werden soll. Er kombiniert mehrere Bilanz- und Erfolgskennzahlen zu einem Gesamtwert. Je höher der Z-Score, desto geringer gilt in der Regel das Risiko einer finanziellen Schieflage.

Formel:

Für klassische Industrieunternehmen lautet die bekannte Grundformel vereinfacht:

Altman Z-Score = 1,2 × Working Capital / Total Assets + 1,4 × Retained Earnings / Total Assets + 3,3 × EBIT / Total Assets + 0,6 × Market Value of Equity / Total Liabilities + 1,0 × Sales / Total Assets

Beispiel:

Ein Unternehmen weist solide Gewinne, ausreichend Liquidität, ein hohes Eigenkapitalpolster und stabile Umsätze auf. Dadurch ergibt sich ein hoher Altman Z-Score. Investoren können das als Hinweis werten, dass das Insolvenzrisiko eher gering ist. Hat ein Unternehmen dagegen schwache Gewinne, hohe Schulden und wenig Liquidität, fällt der Z-Score niedriger aus.

Merksatz:

Der Altman Z-Score verdichtet mehrere Unternehmenskennzahlen zu einem Wert für die finanzielle Stabilität.

Häufiges Missverständniss:

Oft wird gedacht, der Altman Z-Score könne eine Insolvenz sicher vorhersagen. Tatsächlich ist er nur ein statistisches Frühwarnsignal und sollte immer zusammen mit anderen Kennzahlen betrachtet werden.

Verwandte Begriffe:

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