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Benjamin Graham

Der geistige Vater des Value Investing und einer der einflussreichsten Denker der Börsengeschichte

Definition:

Benjamin Graham war ein US-amerikanischer Investor, Professor und Autor, der als Begründer des Value Investing gilt. Er prägte die Idee, Aktien nicht als bloße Kurssymbole, sondern als Anteile an realen Unternehmen zu betrachten. Sein Ansatz bestand darin, unterbewertete Aktien mit Sicherheitsmarge zu kaufen und sich nicht von kurzfristigen Marktschwankungen leiten zu lassen.

Formel:

Keine feste Standardformel, aber seine Investmentphilosophie lässt sich so zusammenfassen:
innerer Wert > Börsenkurs = mögliche Unterbewertung

Beispiel:

Benjamin Graham suchte gezielt nach Unternehmen, deren Aktienkurs deutlich unter dem geschätzten inneren Wert lag. Wenn eine Aktie an der Börse sehr günstig bewertet war und zugleich eine Sicherheitsmarge bot, galt sie für ihn als interessant.

Merksatz:

Benjamin Graham legte den Grundstein für das Value Investing mit Fokus auf Sicherheitsmarge und inneren Wert.

Häufiges Missverständniss:

Oft wird gedacht, Graham habe einfach nur nach billigen Aktien gesucht. Tatsächlich ging es ihm nicht um niedrige Kurse allein, sondern um den Kauf von Unternehmen mit einem klaren Abschlag auf ihren geschätzten inneren Wert.

Verwandte Begriffe:

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