CFD (Contract for Difference)
Spekulation auf Kursbewegungen ohne Besitz des Basiswerts
Definition:
Ein CFD (Contract for Difference) ist ein Derivat, bei dem Anleger auf die Preisentwicklung eines Basiswerts (z. B. Aktien, Indizes oder Rohstoffe) spekulieren, ohne diesen tatsächlich zu besitzen. Gewinne oder Verluste ergeben sich aus der Differenz zwischen Einstiegs- und Ausstiegspreis.
Formel:
Gewinn/Verlust = (Verkaufspreis – Kaufpreis) × Positionsgröße
Beispiel:
Du eröffnest einen CFD auf eine Aktie bei 100 €. Steigt der Kurs auf 110 €, erzielst du Gewinn. Fällt er auf 90 €, machst du Verlust – ohne die Aktie jemals besessen zu haben.
Merksatz:
CFDs ermöglichen das Handeln auf Kursbewegungen ohne Besitz des Vermögenswerts.
Häufiges Missverständniss:
Viele unterschätzen das Risiko von CFDs. Durch den Einsatz von Hebelwirkung können sowohl Gewinne als auch Verluste stark verstärkt werden, was bis zum Totalverlust führen kann.