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Core-Satellite-Strategie

Eine Anlagestrategie, die stabile Basisinvestments mit gezielten Zusatzchancen kombiniert

Definition:

Die Core-Satellite-Strategie ist ein Ansatz im Portfoliomanagement, bei dem das Vermögen in zwei Teile aufgeteilt wird. Der Core bildet den stabilen Kern des Portfolios und besteht meist aus breit gestreuten, langfristigen Basisinvestments wie ETFs oder großen Standardwerten. Die Satellites sind kleinere, gezieltere Positionen, mit denen Anleger zusätzliche Renditechancen nutzen oder bestimmte Schwerpunkte setzen wollen.

Formel:

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Beispiel:

Ein Anleger investiert 60 Prozent seines Portfolios in breit gestreute ETFs als langfristigen Kern. Die restlichen 40 Prozent nutzt er für einzelne wikifolios, von denen er sich zusätzliche Rendite verspricht. So bleibt das Portfolio insgesamt stabil, bietet aber gleichzeitig Raum für gezielte Chancen.

Merksatz:

Die Core-Satellite-Strategie verbindet einen stabilen Portfolio-Kern mit kleineren, aktiveren Zusatzinvestments.

Häufiges Missverständniss:

Oft wird gedacht, die Satellite-Positionen müssten besonders spekulativ sein. Tatsächlich können sie auch einfach gezielte Ergänzungen sein, etwa bestimmte Branchen, Regionen oder Faktoren, ohne dass das Portfolio insgesamt übermäßig riskant wird.

Verwandte Begriffe:

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