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Prospect Theory

Warum Menschen Gewinne und Verluste oft nicht rational bewerten

Definition:

Die Prospect Theory ist eine Theorie aus der Verhaltensökonomie. Sie beschreibt, dass Menschen Entscheidungen unter Unsicherheit nicht immer rational treffen, sondern Gewinne und Verluste unterschiedlich stark wahrnehmen. Besonders wichtig ist dabei: Verluste schmerzen meist stärker, als gleich hohe Gewinne Freude bereiten.

Formel:

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Beispiel:

Ein Anleger freut sich über 100 Euro Gewinn, ärgert sich aber über 100 Euro Verlust meist deutlich stärker. Deshalb halten viele Investoren verlustreiche Positionen zu lange und verkaufen Gewinner zu früh.

Merksatz:

Menschen hassen Verluste oft mehr, als sie Gewinne lieben.

Häufiges Missverständniss:

Oft wird gedacht, dass Anleger immer logisch und nach Zahlen entscheiden. Die Prospect Theory zeigt jedoch, dass Emotionen und subjektive Wahrnehmung einen großen Einfluss auf Finanzentscheidungen haben.

Verwandte Begriffe:

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