Quartals-Rebalancing
Die regelmäßige Anpassung eines Portfolios im Abstand von drei Monaten
Definition:
Quartals-Rebalancing bedeutet, dass ein Portfolio alle drei Monate wieder auf die ursprünglich gewünschte Gewichtung zurückgesetzt wird. Dabei werden Positionen, die stark gestiegen sind, teilweise reduziert und schwächer gewichtete Anlagen wieder aufgestockt. Ziel ist es, das gewünschte Risiko-Rendite-Profil des Portfolios beizubehalten.
Formel:
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Beispiel:
Ein Anleger möchte sein Portfolio zu 60 Prozent in Aktien und zu 40 Prozent in Anleihen halten. Nach drei Monaten sind die Aktien durch Kursgewinne auf 68 Prozent gestiegen. Beim Quartals-Rebalancing verkauft er einen Teil der Aktien und kauft Anleihen nach, um wieder auf 60 zu 40 zu kommen.
Merksatz:
Quartals-Rebalancing bringt ein Portfolio alle drei Monate zurück in seine geplante Balance.
Häufiges Missverständniss:
Oft wird gedacht, Rebalancing diene dazu, die maximale Rendite zu erzielen. Tatsächlich geht es vor allem darum, die ursprünglich gewählte Risikostruktur des Portfolios zu erhalten.