Rebalancing
Anpassung der Portfolio-Gewichtung an die ursprüngliche Strategie
Definition:
Rebalancing bezeichnet die regelmäßige Anpassung eines Portfolios, um die ursprünglich festgelegte Verteilung der Anlagen (z. B. Aktien und Anleihen) wiederherzustellen. Durch unterschiedliche Wertentwicklungen verschieben sich die Gewichtungen im Zeitverlauf.
Formel:
Neue Gewichtung = Wert der Anlage / Gesamtwert des Portfolios
Beispiel:
Ein Portfolio besteht ursprünglich aus 60 % Aktien und 40 % Anleihen.
Durch Kursgewinne steigen Aktien auf 70 %.
→ Beim Rebalancing werden Aktien verkauft und Anleihen nachgekauft, um wieder 60/40 zu erreichen.
Merksatz:
Rebalancing bringt das Portfolio zurück zur ursprünglichen Strategie.
Häufiges Missverständniss:
Rebalancing dient nicht der Renditemaximierung.
Es geht primär darum, das Risiko im Portfolio konstant zu halten.