Staatsanleihen
Schuldverschreibungen, mit denen sich Staaten Geld am Kapitalmarkt leihen
Definition:
Staatsanleihen sind Wertpapiere, mit denen Staaten Geld von Investoren aufnehmen. Wer eine Staatsanleihe kauft, leiht dem Staat für einen bestimmten Zeitraum Geld und erhält dafür in der Regel Zinszahlungen sowie am Ende der Laufzeit die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals. Sie gelten je nach Land als eher sichere, aber meist renditeschwächere Anlageform.
Formel:
Rendite = Zinszahlungen + mögliche Kursveränderung bis zur Fälligkeit
Beispiel:
Ein Anleger kauft eine deutsche Staatsanleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Während dieser Zeit erhält er regelmäßige Zinsen. Am Ende der Laufzeit bekommt er den Nennwert der Anleihe zurück, sofern der Staat zahlungsfähig bleibt.
Merksatz:
Mit einer Staatsanleihe leiht der Anleger einem Staat Geld und erhält dafür Zinsen.
Häufiges Missverständniss:
Oft wird gedacht, Staatsanleihen seien immer völlig risikolos. Tatsächlich hängen Sicherheit und Rendite stark von der Bonität des jeweiligen Staates, der Laufzeit und dem Zinsumfeld ab.