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Stop-Loss

automatischer Verkaufsauftrag zur Begrenzung von Verlusten

Definition:

Ein Stop-Loss ist eine Order, bei der ein Wertpapier automatisch verkauft wird, sobald ein zuvor festgelegter Preis unterschritten wird. Ziel ist es, Verluste zu begrenzen und das Risiko zu kontrollieren.

Formel:

Verlust (%) = (Einstiegspreis − Stop-Loss-Preis) / Einstiegspreis

Beispiel:

Ein Anleger kauft eine Aktie bei 100 € und setzt einen Stop-Loss bei 90 €.
(100 − 90) / 100 = 10 %

→ Der maximale Verlust beträgt etwa 10 %.

Merksatz:

Ein Stop-Loss begrenzt Verluste durch automatisches Verkaufen bei fallenden Kursen.

Häufiges Missverständniss:

Ein Stop-Loss garantiert keinen exakten Verkaufspreis.
Bei schnellen Kursbewegungen kann die Order zu einem schlechteren Preis ausgeführt werden (Slippage).

Verwandte Begriffe:

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