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Zyklische Aktie

Aktie eines Unternehmens, dessen Geschäft stark von der Konjunktur abhängt

Definition:

Zyklische Aktien sind Aktien von Unternehmen, deren Umsätze und Gewinne eng an den Konjunkturzyklus gekoppelt sind. In wirtschaftlichen Boomphasen profitieren sie überproportional – in Rezessionen brechen ihre Ergebnisse hingegen stark ein. Typische Branchen sind Automobil, Stahl, Chemie, Maschinenbau, Luftfahrt und Luxusgüter.

Formel:

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Beispiel:

Ein Automobilhersteller wie BMW verkauft in einer Boomphase deutlich mehr Fahrzeuge – der Kurs steigt stark. In einer Rezession verschieben Verbraucher den Kauf, Gewinne sinken, der Kurs fällt überproportional. Wer hingegen Strom oder Lebensmittel braucht, kauft diese unabhängig von der Konjunktur – daher gelten Versorger als defensiv.

Merksatz:

Zyklische Aktien laufen mit der Wirtschaft – nach oben wie nach unten. Sie bieten hohe Renditechancen im Aufschwung, erfordern aber ein gutes Timing und eine höhere Risikobereitschaft.

Häufiges Missverständniss:

Viele Anleger kaufen zyklische Aktien erst dann, wenn der Aufschwung bereits sichtbar ist – und damit zu spät. Der Markt preist die Erholung oft Monate im Voraus ein. Wer auf den offensichtlichen Boom wartet, kauft häufig nahe am Hoch. Außerdem bedeutet ein niedriges KGV in einer Rezession nicht zwingend, dass die Aktie günstig ist – die Gewinne können noch weiter fallen.

Verwandte Begriffe:

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