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Downside Deviation

Eine Risikokennzahl, die nur die negativen Abweichungen einer Rendite misst

Definition:

Die Downside Deviation ist eine Kennzahl aus dem Risikomanagement, die nur die Schwankungen nach unten berücksichtigt. Sie zeigt, wie stark die Renditen eines Investments unter eine festgelegte Mindestschwelle fallen. Damit eignet sie sich besonders gut, um das tatsächlich als unangenehm empfundene Risiko aus Anlegersicht zu messen.

Formel:

Downside Deviation = Quadratwurzel aus dem Durchschnitt der negativen Abweichungen von der Zielrendite

Beispiel:

Ein Portfolio erzielt über mehrere Zeiträume Renditen von 8 Prozent, 5 Prozent, -2 Prozent und 3 Prozent. Liegt die Zielrendite bei 4 Prozent, werden nur die Werte berücksichtigt, die unter dieser Schwelle liegen. Die Downside Deviation misst dann, wie stark diese negativen Abweichungen ausfallen.

Merksatz:

Die Downside Deviation misst nur das Risiko nach unten, nicht die gesamten Schwankungen.

Häufiges Missverständniss:

Oft wird gedacht, jede Volatilität sei automatisch schlecht. Die Downside Deviation zeigt jedoch, dass viele Anleger vor allem die negativen Abweichungen als relevantes Risiko empfinden.

Verwandte Begriffe:

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